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Welche Bezeichnung passt am besten zu einer virtuellen persönliche Assistentin und warum ist das P besonders wichtig?

VPA im Jahr 2009

Als ich mich 2009 selbständig gemacht habe, war der Begriff „VPA“ als Abkürzung für „Virtuelle Persönliche Assistentin“ in aller Munde. Okay… vielleicht nicht in aller Munde, aber diejenigen, die sich mit der Thematik beschäftigten, kannten den Begriff und das dahinter verborgene Berufsbild.

Für mich war (und ist!) die Bezeichnung absolut stimmig:

Virtuell – weil ich ja nicht vor Ort beim Kunden oder der Kundin im Büro sitze und er/sie mich nur per Computer oder Telefon erlebt.

Persönlich – weil ich selbst für meine Kundinnen und Kunden da bin und kein Subunternehmer irgendwo im Ausland.

Und die Assistentin ist von selbst klar und muss nicht weiter erläutert werden.

Und VPA heute?

In letzter Zeit erlebe ich häufig, dass nur noch von VA, also von virtuellen Assistenten gesprochen wird. Und weil wir alle so international sind, sogar eher noch von „virtual assistants“.

Ich selbst lege jedoch sehr viel Wert auf das P wie persönlich. Denn wie schon erwähnt bin ICH persönlich für DICH da. Du weißt genau, wo deine Daten landen und wer deine Informationen in die Finger bekommt. Schließlich vertraust du mir im Rahmen der Zusammenarbeit auch Zugangsdaten oder Bankinformationen an. Wenn du mich anrufst, landest du bei keinem Call Center, sondern nur bei mir. Wir arbeiten direkt zusammen und im Lauf der Zeit wissen wir beide, worauf es ankommt: du weißt, welche Informationen ich brauche, um deine Aufgabe bestmöglich zu erledigen. Und ich weiß, worauf du Wert legst und wie das Ergebnis aussehen soll.

Und was ist mit dem V in VPA?

Ich würde also keinesfalls auf das P verzichten. Was ich jedoch entbehrlich finde, ist aber das V wie virtuell. Natürlich bin ich nicht vor Ort verfügbar und die meisten meiner Kundinnen und Kunden kennen mich nur vom Telefon oder per Mail. Aber ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut und keine Maschine.

Oftmals sind mit virtuellen Assistenten nämlich auch Chat-Roboter gemeint, die einem Auskunft geben sollen. Es gibt auch virtuelle Assistenten auf Buchungsportalen, die einem durch den Buchungsprozess helfen. Dahinter verbirgt sich jedoch keine Person, sondern nur ein gut ausgetüfteltes Programm.

Deswegen KÖNNTE ich mir vorstellen, das V wegzulassen und mich als persönliche Assistentin zu bezeichnen. In der ausgeschriebenen Form finde ich es auch gar nicht mal so übel. Das ist irgendwie gängiger als die virtuelle persönliche Assistentin. Die ist schon arg lang.

Bei der Kurzform ziehe ich VPA aber auf jeden Fall der PA oder der VA vor.

Warum die Abkürzung VPA und nicht PA oder VA?

Wikipedia spuckt (Stand heute) sechs Abkürzungen für „VPA“, aber über fünfzig für „PA“ und fast genauso viele für „VA“. Und der Begriff „virtuelle Assistenz“ ist noch nicht mal mit aufgeführt. PA oder VA kann sozusagen alles bedeuten, aber VPA ist relativ eindeutig. Deswegen werde ich auch weiterhin bei dieser Abkürzung bleiben. 🙂